Anstehende Termine:

Herzliche Einladung zum Neueinsteiger*innentreffen

Wir möchten alle an Bunt statt Braun Interessierten herzlich zu unserem Treffen für Neueinsteiger*innen einladen!

 

Was haben wir vor?

 

Ihr habt die Gelegenheit, den Verein Bunt statt Braun und dessen Arbeitsfelder durch die jeweiligen Gruppenkoordinator*innen kennenzulernen.

 

Wir informieren euch, wie ihr euch engagieren könnt und stellen erste Kontakte her.

 

Ihr bekommt die Möglichkeit, als Neueinsteiger*innen im lockeren Austausch miteinander in Kontakt zu treten und euch über eure Erwartungen an die ehrenamtliche Arbeit auszutauschen.

 

Interessiert?

 

Dann kommt am 25.10.17 um 19 Uhr zur Evangelischen Studierendengemeinde (Richard-Wagner-Straße 24). Wir freuen uns über eine Anmeldung unter kontakt@buntstattbraun-bt.de.

 

Für Essen (vegetarisch/vegan) und Trinken ist gesorgt!

 

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit euch!

 

Filmvorführung "Les Sauteurs-Those Who Jump"

„Les Sauteurs — Those who jump“ (2016)
---Regardez en bas pour la version francaise
---Look beneath for English version


DEUTSCH
Es gibt viele Wege um von Afrika nach Europa zu gelangen. Ein Touristen-Visum ist dabei eher die Ausnahme als die Regel, auch ein Visum zum Studieren ist einer Minderheit vergönnt. Dass immer wieder unzählige Menschen im Mittelmeer bei dem Versuch nach Europa zu gelangen ertrinken, wissen wir alle. Doch es gibt auch andere, vielleicht nicht weniger gefährliche Wege. Einen davon hat Abou Bakar Sidibé aus Mali nicht nur bestritten, sondern auch gefilmt als Protagonist, Kameramann und Ko-Regisseur in einem. Spanien hat zwei Enklaven auf dem afrikanischen Festland, Melilla und Ceuta. Beide sind durch Hochsicherheitszäune von Marokko abgeschnitten. Immer wieder versuchen Menschen über die Zäune zu klettern, was alles außer ein einfaches Unterfangen ist. Zwei Regisseure, ein Deutscher und ein Däne, haben Abou eine Kamera gegeben, damit er das Leben der Menschen, die sich auf die Grenzüberschreitung vorbereiten und oft sehr lange Zeit in den Camps im Wald nahe der Grenze leben, filmt. Das besondere des Films ist die Perspektive von jemanden, der das Vorhaben der Anderen teilt, der einer von ihnen ist. Dadurch ist „Les sauteurs“ auch ein sehr persönlicher, teilweise emotionaler Film. Dem entgegengesetzt wird die entmenschlichte Perspektive der spanischen Überwachungskameras. Nach mehreren missglückten Versuchen hat es Abou irgendwann geschafft, heil nach Europa durch zu kommen und lebt heute in Bayern, Kempten. Er wird bei der Filmvorführung anwesend sein und gerne auch noch nach dem Film Fragen beantworten. Westafrikanische Kora-Musik gespielt von Ablaye Kouyaté wird den Abend musikalisch begleiten.
21. Oktober, 19 Uhr im Iwalewahaus, Eintritt frei, Französisch und Bambara mit deutschen Untertiteln, 79 Minuten
Organisiert von Model African Union e.V. in Kooperation mit Bunt Statt Braun e.V., dem Projekt "Hand in Hand" von Stadt und Landkreis Bayreuth und finanziell unterstützt über Demokratie Leben.


FRANÇAIS
Il existe différentes voies pour se rendre en Europe à partir de l’Afrique. Le visa touriste est plus une exception qu’une règle, le visa étudiant est accordé à une minorité chanceuse et chaque jour un nombre incalculable de personnes se noie dans la mer Méditerranée lors de la traversée vers Europe. Il existe encore d'autres moyens, peut-être pas moins dangereux. En tant que protagoniste et co-réalisateur, Abou Bakar Sidibé a non seulement fait le voyage, mais a également filmé son parcours depuis Mali. L'Espagne compte deux enclaves sur le territoire africain, Melilla et Ceuta. Les deux sont séparés du Maroc par des clôtures de haute sécurité. Régulièrement, les voyageurs essaient de franchir les barrières, ce qui n’est pas du tout facile. Deux réalisateurs, allemand et danois, ont donné une caméra à Abou afin qu'il puisse filmer la vie quotidienne de ces voyageurs qui séjournent assez longtemps dans les camps de la forêt près de la frontière, préparant leur prochaine traversée. Ce film a la particularité de présenter le point de vue d’un individu qui partage son intention de franchir les barrières. Le film devient ainsi très personnel et parfois émouvant. Un point de vue qui contraste avec la perspective inhumaine des caméras de contrôle des frontières espagnoles. Après plusieurs tentative ratés, Abou a réussi à franchir la frontière et vit aujourd'hui à Kempten en Bavière. Il sera présent à la soirée du film et sera ravi de répondre à nos questions après le film. La Kora d'Afrique de l'Ouest jouée par Ablaye Kouyaté agrémentera cette riche soirée.
Le film est en français et en bambara avec des sous-titres allemands.
Cet évènement est organisé en partenariat avec Bunt statt Braun e.V., le projet «Hand in Hand (Main dans la main)» de Stadt und Landkreis Bayreuth et soutenu financièrement par Demokratie Leben.


ENGLISH
There are lots of different ways to enter Europe from Africa. A tourist visa is more the exception than the rule, a study visa is granted to a lucky minority. We all know that again and again an uncountable number of people drowns in the Mediterranean Sea while trying getting into Europe. But there are other, maybe not less dangerous ways. One of them was not only gone through but also filmed by Abou Bakar Sidibé from Mali being also the protagonist and the co-director at the same time. Spain has two enclaves at the African territory, Melilla and Ceuta. Both are separated from Morocco through high-security fences. Regularly, People try to climb the barriers which is everything but easy. A German and a Danish director gave a camera to Abou so that he can film the daily life of the people living often for a quite long time in the camps in the forest near the border preparing their next trial to cross the border. What makes this film so special is the perspective from somebody sharing the intention to cross the barriers. This makes the movie very personal and sometimes emotional which is contrasted by the inhumane perspective of the Spanish border control cameras. After several failed trials Abou succeeded in crossing the border and today he lives in Bavaria, Kempten. He will be present at the showing of film and will be pleased to answers our questions after the film. West-African Kora music played by Ablaye Kouyaté will accompany the evening.
21. October, 19:00 pm, free entry, the film is in French and Bambara and has German subtitles.
Organised by Model African Union e.V. in cooperation with Bunt Statt Braun e.V. , the project "Hand in Hand" von Stadt und Landkreis Bayreuth and financially supported by Demokratie Leben.

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Einladung Vernetzungstreffen oberfränkischer Unterstützergruppen am 23. und 24. September 2017

Liebe Aktive in der Asylarbeit,
 
die Sommerferien stehen vor der Tür - wir möchten neue Kraft sammeln und uns für die künftige Arbeit stärker zusammenschließen und bitten, folgenden Termin für ein Vernetzungstreffen oberfränkischer Unterstützergruppen vorzumerken:
 
am Samstag, 23. und Sonntag, 24.September
in der Franken-Akademie Schloß Schney bei Lichtenfels
Wir wollen Erfahrungen und Informationen austauschen, uns besser kennenlernen und uns gegenseitig zu unterstützen!
Vorläufiges Programm
Sa 23.09.2017
9:00-10:00 Begrüßung, Vorstellung
10:00-12:00 Alexander Thal, Bayerischer Flüchtlingsrat zur aktuellen Asylsituation in Bayern
Mittagspause
13:00-15:30 verschiedene Workshops/WorldCafé zur ZAB, zu  Afghanistan, zu Best-Practice-Beispiele und zu zukünftiger Vernetzung
Kaffeepause
16:00-17:00 Sicherung der Ergebnisse
17:00-18:00 Ausblick und Diskussion
 Abendessen und gemütlicher Teil
So 24.09.2017 
9:00-12:00 Vortrag von Dipl.-Psych. Hans Berwanger "Emotionales Selbstmanagement für (ehrenamtliche) Flüchtlingshelfer" 
 
Kosten: 10 € Eigenanteil + 10 € Einzelzimmerzuschlag. Genaueres Programm bei Anmeldung.
 
Wir freuen uns, wenn viele von Ihnen und Euch kommen und teilnehmen können, denn gemeinsam sind wir stärker!
Anmeldungen bis zum 14.9 unter Angabe ob Einzelzimmer oder Doppelzimmer gewünscht bitte an: kontakt@buntstattbraun-bt.de

Lesung: "Mut zu neuen Wegen"

Said Azami, ein afghanischer Asylbewerber, der seit fast drei Jahren in Deutschland lebt, hat gemeinsam mit der Schwetzinger Stadträtin Raquel Rempp seine ganz besondere Lebensgeschichte zu Papier gebracht: Die Geschichte eines Mannes, der aus seinem Land fliehen, seine Heimat verlassen musste. Das Buch umfasst viele geschichtliche, politische und menschliche Erzählungen und gewährt dem Leser zugleich Einblicke in eine für uns Mitteleuropäer völlig fremde Kultur und Welt. Es lässt uns schonungslos teilhaben an den Ängsten und Erfahrungen der Menschen in Afghanistan.

Said Azami spart nicht an ehrlicher Kritik am System. Darüber hinaus äußert er seine Träume und Wünsche in klaren Worten wie auf poetische Weise. Der Autor erzählt über seine zum Teil brutale Kindheit, über sein Leben als Jugendlicher in Afghanistan, über die lebensgefährliche Flucht über hohe Gebirge, dunkle Wälder, tiefe Täler und wilde Ozeane. Er beschreibt sein Ankommen in Europa, vor allem in Deutschland. Said Azami lässt den Leser teilhaben an seinen Gefühlen: Wie es war als Sohn eines Mullahs in einem kleinen Dorf im Norden Afghanistans zu leben, den Einmarsch der Sowjetunion ins Land miterleben zu müssen, am eigenen Leib die Bürgerkriege der Mudschaheddin und der Taliban zu erfahren sowie den Verlust der Eltern und vieler anderer Familienangehörigen ertragen zu müssen. Er berichtet uns über den harten Kampf ums Überleben.
Said Azami und Raquel Rempp lesen gemeinsam aus dem Buch "Mut zu neuen Wegen".

Die Lesung findet am 30. September um 19:00 im evangelischen Bildungswerk, Richard Wagner Straße 24 statt.

Traumaberatung für Geflüchtete und Ehrenamtliche