...aus aktuellem Anlass Thema Sachspenden

Zunächst einmal: Dankeschön für deinen tatkräftigen Einsatz!

Generell zu (Kleider-) Spenden:
Nach einem Gespräch mit der Caritas möchten wir gerne unsere Position zu privaten Sachspenden klären, in der wir mit der Caritas, professionellen Helfern, übereinstimmen. Auch wenn gutgemeintes Engagement geschätzt wird, wird es generell eher nicht befürwortet, dass Privatpersonen täglich eigenmächtig zur Gemeinschaftunterkunft fahren und dort Sachspenden abliefern.

Dies begründet sich folgendermaßen:

Erstens ist weder den Geflüchteten noch den Hausmeistern oder anderen Verantwortlichen nicht zu jedem Zeitpunkt klar, wer Spenden bringt, bzw. wer im Lager ein- und ausgeht.  Das bedeutet: auch Menschen die keine guten Absichten haben bspw. aus zahlreichen ansässigen rechten Gruppierungen, könnten sich theoretisch untermischen und Schaden anrichten. Die Schutzbedürftigkeit der Geflüchteten muss gewahrt werden.
Zweitens, ist es vielen Spendern nicht immer klar sein, was die Geflüchteten akut benötigen, oder wie viel. Denn zum Beispiel braucht nicht jeder 3 Schlafsäcke.
Drittens und letztens ist es problematisch wenn Spender die Empfänger der Spenden und die Strukturen im Asylbewerberheim nicht kennen. Somit wird keine gerechte und gleichmäßige Verteilung gesichert, was zu internen Spannungen führen kann. 

--> Deswegen wünscht sich die Caritas, das Sachspenden in das Büro der Caritas in der Bürgerreutherstraße gebracht werden, von wo aus sie besser koordiniert und verteilt werden können.
Dem möchten wir uns vom Verein von Bunt statt Braun anschließen und versuchen es so zuhandhaben.

Wir hoffen, dass alle fleißigen Helfer das verstehen! Vielen Dank

 

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